Charles Leclerc gewinnt und verringert Rückstand in der Gesamtwertung

Der Sieg im verregneten sechsten Saisonrennen der FIA Formel-3-Europameisterschaft ging an den Rookie Charles Leclerc (Van Amersfoort Racing). Auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring Baden-Württemberg feierte der 17-Jährige Monegasse seinen zweiten Saisontriumph. Die beiden Formel-3-Routiniers Felix Rosenqvist (Prema Powerteam) und Antonio Giovinazzi (Jagonya Ayam with Carlin) komplettierten das Trio auf dem Siegertreppchen. In der Fahrerwertung verteidigte Giovinazzi die Spitze, der beste Rookie Leclerc lauert mit einem Rückstand von fünf Zählern auf Rang zwei der Gesamtwertung.
Felix Rosenqvist angelte sich als erster die Führung in einem Rennen, das wegen der regennassen Strecke hinter dem Safety Car gestartet wurde. Doch schon in der Anfangsphase machte Charles Leclerc Druck auf den Schweden, der sich bis zur 14. Runde erfolgreich verteidigen konnte. Dann zog Leclerc ausgangs der Spitzkehre am Prema-Piloten vorbei, baute seine Führung sofort aus und fuhr einem letztendlich sicheren Sieg entgegen. Auch die Safety-Car-Phase, die nach einem Unfall von Pietro Fittipaldi (Fortec Motorsports) und Zhi Cong Li (Fortec Motorsports) kurz vor Rennende nötig wurde, konnte Leclerc nicht von der Siegesstraße abbringen.
Hinter Rosenqvist und Leclerc hatte Maximilian Günther (kfzteile24 Mücke Motorsport) bis zur letzten Runde seinen ersten Podestplatz in der FIA Formel-3-Europameisterschaft in Aussicht. Doch dann drehte sich der auf Rang drei liegende Deutsche und Antonio Giovinazzi zog vorbei. Der Italiener feierte damit seinen sechsten Podestplatz im sechsten Rennen der FIA Formel-3-Europameisterschaft. Günther wurde schließlich als Fünfter hinter seinem Teamkollegen Mikkel Jensen (kfzteile24 Mücke Motorsport) gewertet. Lance Stroll (Prema Powerteam), Markus Pommer (Motopark), Jake Dennis (Prema Powerteam), Alexander Albon (Signature) und Callum Ilott (Carlin) komplettierten die Top Ten.
Charles Leclerc (Van Amersfoort Racing): „Es ist klasse, das Wochenende mit einem Sieg zu beenden. Mein erster Angriffsversuch gegen Felix war noch nicht erfolgreich, aber beim zweiten reichte es. Danach konnte ich mich direkt vom Feld absetzen. Mein Auto lief sehr gut.“
Felix Rosenqvist (Prema Powerteam): „Zu Beginn war es gut, aber schon nach zwei Runden begannen meine Hinterreifen zu überhitzen. Ich denke, wir lagen mit dem Luftdruck etwas daneben. Trotzdem hat das Rennen Spaß gemacht, wenngleich ich gegen Charles letztendlich keine Chance hatte. Er und sein Team haben in diesem Rennen einfach den besseren Job gemacht.“
Antonio Giovinazzi (Jagonya Ayam with Carlin): „Es war ein schwieriges Rennen, denn ich bin nur vom sechsten Startplatz ins Rennen gegangen. Mein Plan war, in der ersten Runde möglichst viele Plätze zu gewinnen. Am Schluss hatte ich Glück, dass Maximilian sich drehte. Die ersten sechs Rennen auf dem Siegertreppchen zu beenden ist klasse.“

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