Corvette-Piloten Alessi/Keilwitz setzen Siegesserie am Lausitzring fort

Die Siegesserie von Diego Alessi (41, A) und Daniel Keilwitz (24, Villingen / Callaway Competition) im ADAC GT Masters setzt sich auf dem Lausitzring fort. Die beiden Corvette-Piloten fuhren in der Lausitz zu ihrem dritten Sieg in Folge und übernahmen mit dem vierten Saisonsieg die Tabellenführung des ADAC GT Masters. Claudia Hürtgen (41, Aachen) und Dominik Baumann (20, A / PIXUM Team Schubert) mussten sich im BMW nach einem packenden Duell mit der Corvette mit Rang zwei zufrieden geben. Robert Renauer (28, Jedenhofen) und Martin Ragginger (25, A / Tonino by Herberth Motorsport) beendeten das Rennen im Porsche 911 GT3 als Dritte. „So langsam werden die Siege im ADAC GT Masters zur Gewohnheit“, jubelte Alessi nach Platz eins. Alessi und Keilwitz ist erst das zweite Fahrerduo in der Geschichte des ADAC GT Masters, dem drei Siege in Folge gelang.

Keyfacts: Lausitzring, Klettwitz , Rennen 1
Streckenlänge: 3.442 Meter
Wetter: 27 Grad, bewölkt
Pole Position: Mario Farnbacher (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R), 1:21,281 Min.
Sieger: Diego Alessi/Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3)
Schnellste Runde: Nick Tandy (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R), 1:21,935 Min.

Duell zwischen Rast und Farnbacher bestimmt die Startphase
In der Startphase bestimmten Polesetter Mario Farnbacher (21, Lichtenau / Farnbacher Racing) im Porsche 911 und René Rast (26, Frankfurt / Prosperia C. Abt Racing) im Audi R8 das Geschehen. Rast erwischte einen besseren Start als Farnbacher und übernahm noch vor der ersten Kurve die Führung. Farnbacher folgte dem Audi im Windschatten und lauerte auf seine Chance. Ein erster Angriffsversuch des Porsche-Piloten am Ende der Start-Ziel-Geraden scheiterte. Farnbacher überfuhr bei der Attacke auf Rast einen Randstein der Streckenbegrenzung und schied mit beschädigtem Fahrzeug aus. Da sich Trümmerteile des Porsche an dem Randstein verkeilt hatten, ging zuerst das Safety-Car auf die Strecke. Um die Streckenbegrenzung wieder in einen sicheren Zustand zu bringen, wurde das Rennen dann mit der roten Flagge unterbrochen.

Nach 20-minütiger Rennunterbrechung startete Rast als Führender in die zweite Rennhälfte, musste allerdings dann eine Durchfahrtsstrafe antreten, da er vor der Rennunterbrechung das Safety-Car überholte. Durch die Strafe fielen Rast und Teamkollege Christopher Mies (24, Heiligenhaus) zurück und beendeten das Rennen außerhalb der Punktränge als 14. Nutznießer der Strafe war Keilwitz, der in seiner Corvette die Führung erbte. Der Sieg war aber harte Arbeit für Keilwitz, denn der zweitplatzierte BMW-Pilot Baumann machte Druck und setzte sich mehrfach neben die Corvette. In einem harten Zweikampf konnte sich Keilwitz behaupten und siegte mit 0,776 Sekunden Vorsprung vor dem BMW.

„In der zweiten Rennhälfte wurde die Bremse unserer Corvette schwächer“, erklärte Keilwitz. „Beim Bremsen kam der BMW immer näher, ich musste mich darauf konzentrieren, gut aus der Kurve zu beschleunigen. Das Duell mit dem BMW war sehr hart, aber noch fair.“ Alessi: „Das Rennen heute war sehr speziell. Wir haben nur gewonnen, weil wir vom Pech unserer Konkurrenten profitieren konnten und einen perfekten Boxenstopp hatten, der uns von Platz fünf auf Rang zwei nach vorn gebracht hat. Wir hatten sehr viel Glück, denn man hat gesehen, dass der BMW in der Schlussphase deutlich schneller war als wir.“

Renauer und Ragginger beendeten das Rennen nach konstant schneller Fahrt im Porsche als Dritte, von Startposition zehn fuhren Frank Kechele (26, Ulm) und Dominik Schwager (36, München / Lambda Performance) im Ford noch auf Rang vier und verpassten einen Podiumsplatz nur um 0,5 Sekunden. Christer Jöns (26, Ingelheim) und der ehemalige Formel-1- und DTM-Pilot Markus Winkelhock (32, Berglen-Steinach / Prosperia C. Abt Racing) beendeten das Rennen im Audi R8 als Fünfte vor den beiden Niederländern Simon Knap (24)/Jeroen den Boer (25 / DB Motorsport) im BMW Z4. Maximilian Götz (27, Uffenheim) und Maximilian Buhk (20, Dassendorf / Polarweiss Racing), vor den Rennen auf dem Lausitzring Tabellenführer, wurden im Mercedes-Benz SLS AMG Siebte. Die ehemalige DTM-Pilotin Rahel Frey (27, CH) fuhr gemeinsam mit Christopher Haase (25, Kulmbach / Prosperia C. Abt Racing) im Audi R8 auf Rang acht.

Corvette-Sieg auch in der Gentlemen-Wertung
Corvette feierte auf dem Lausitzring einen Doppelsieg, auch in der Gentlemen-Wertung lag am Ende ein Exemplar des US-Sportwagens ganz vorn. Remo Lips (31, CH / Callaway Competition) fuhr mit der Unterstützung von ADAC Stiftung Sport Förderpilot Lennart Marioneck (24, Bamberg) zum zweiten Saisonsieg. Tabellenführer René Bourdeaux (38, München / Tonino by Herberth Motorsport) wurde im Porsche 911 Zweiter und baute damit seinen Vorsprung gegenüber seiner engsten Verfolgerin Christina Nielsen (21, DK / Farnbacher Racing) aus, die in einem weiteren Porsche 911 GT3 Rang drei belegte.

Porsche und BMW teilen sich erste Startreihe am Sonntag
In das zweite Rennen am Sonntag startet Ragginger im Porsche von der Pole vor seinem Landsmann Baumann im BMW. Die zweite Startreihe teilen sich Schwager im Ford und Nick Tandy (26, GB / Farnbacher Racing) im Porsche. Vor Samstagssieger Keilwitz liegt am Sonntag eine große Herausforderung, der Corvette-Pilot startet als 14.

Ergebnis Rennen 1 / Saisonlauf 11 von 16
1. Diego Alessi/Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3), 30 Runden
2. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), +0,776 Min.
3. Robert Renauer/Martin Ragginger (Tonino by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R), +1,423 Min.
4. Frank Kechele/Dominik Schwager (Lambda Performance-Ford GT), +1,966 Min.
5. Christer Jöns/Markus Winkelhock (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra), +3,727 Min.

ADAC GT Masters, Lausitzring, Claudia Hürtgen, Dominik Baumann, Diego Alessi, Daniel Keilwitz, Martin Ragginger, Robert Renauer

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ADAC GT Masters, Lausitzring, Diego Alessi, Daniel Keilwitz, Callaway Competition

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