Erster DTM-Sieg für Marco Wittmann und den BMW M4 DTM

Marco Wittmann hat beim Saisonauftakt auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg den ersten Sieg in seiner DTM-Karriere gefeiert. Zugleich war es der erste Sieg für das BMW Team RMG und ein perfekter Einstand für den neuen BMW M4 DTM. Der 24-Jährige aus Fürth übernahm bereits kurz nach dem Start in der dritten von 42 Runden die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab.

„Ich bin überglücklich. Nach zwei schwierigen Jahren für das Team RMG tut dieser Sieg allen sehr gut. Ich habe die ganze Zeit meine Verfolger im Rückspiegel beobachtet und wusste, dass die Piloten mit Options-Reifen zum Rennende hin schneller werden als ich. Mein Abstand war aber groß genug“, sagte der BMW-Pilot nach seinem Debüterfolg im elften DTM-Rennen seiner Karriere. Das Auftaktwochenende der DTM-Saison 2014 verfolgten insgesamt 75.000 Zuschauer.

Gemeinsam mit Wittmann auf dem Siegerpodest standen zwei Audi-Piloten. Platz zwei belegte mit einem Rückstand von 12,869 Sekunden Mattias Ekström, Dritter wurde Adrien Tambay, der erstmals in seiner DTM-Zeit von der Pole-Position gestartet war. Bester Pilot in einem DTM Mercedes AMG C-Coupé war Pascal Wehrlein auf Rang elf.

In einem spektakulären und spannenden Rennen tat sich hinter dem führenden Wittmann sehr viel. Vor allem der Schwede Ekström, der im Audi RS 5 DTM von Platz fünf auf den Standard-Reifen gestartet war, zeigte nach dem Pflichtboxenstopp auf den weicheren Options-Reifen eine Aufholjagd Richtung Spitze, die erst durch eine leichte Kollision beim Überholen von Tambay gebremst wurde.

„Das Rennen hat Spaß gemacht. Ich habe mich immer mehr nach vorn kämpfen können. Meine Reifen waren perfekt. Im Kampf um Platz zwei bin ich mit Adrien Tambay aneinander geraten, doch das war nicht weiter schlimm“, sagte Ekström. Tambay war aber auch mit Rang drei zufrieden. „Ich denke, das war ein guter Auftakt“, sagte der Franzose und ergänzte: „Mit den Options-Reifen zu starten, war die sichere Wahl, auch wenn es am Ende recht hart für mich wurde.“ Titelverteidiger Mike Rockenfeller (Audi) fuhr in seinem ersten Rennen mit der Startnummer „1“ des DTM-Champions von Startposition zehn bis auf den vierten Rang vor; Fünfter wurde BMW-Pilot Timo Glock.

Pascal Wehrlein begann direkt nach dem Auftaktrennen mit der Fehlersuche. „Es ist nicht einfach, dieses Wochenende in Worte zu fassen. Man hat gesehen, dass es uns Mercedes-Benz-Fahrern recht schwer gefallen ist. Es ist sehr schade, dass keine Punkte drin waren. Nun müssen wir alles analysieren, um in den nächsten Rennen Fortschritte zu machen“, sagte Wehrlein.

Nico Müller (Audi) kam als Bester der insgesamt vier Neueinsteiger auf Platz 16 ins Ziel. Mercedes-Benz-Pilot Vitaly Petrov beendete den Saisonauftakt in Hockenheim auf Rang 17. António Félix da Costa und Maxime Martin (beide BMW) schieden vorzeitig aus und wurden auf den Plätzen 20 und 22 gewertet. Bis zu seinem Aus hatte Félix da Costa beeindruckt und zwischenzeitlich sogar auf Rang drei gelegen. Ein Verbremser mit einer anschließenden Kollision mit Timo Scheider (Audi) kostete ihn aber eine gute Platzierung und zwang ihn zum vorzeitigen Feierabend.

Beim zweiten DTM-Lauf in Oschersleben (16. bis 18. Mai) kommen gemäß dem neuen Sportlichen Reglement Performance-Gewichte zum Einsatz. Nach dem Ergebnis des Auftaktrennens müssen die BMW-Piloten Marco Wittmann, Timo Glock, Bruno Spengler, Martin Tomczyk, Augusto Farfus und Joey Hand dann jeweils fünf Kilogramm zuladen. Ihre Markenkollegen Maxime Martin und António Félix da Costa (BMW) bekommen jeweils 2,5 Kilogramm Zusatzgewicht. Alle sieben Mercedes-Benz-Piloten dürfen hingegen mit einem fünf Kilogramm leichteren Auto in das nächste Rennen gehen.
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BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Ein fantastisches Resultat und eine grandiose Premiere für den neuen BMW M4 DTM. Marco Wittmann hat eine eindrucksvolle Leistung gezeigt und verdient seinen ersten Sieg in der DTM geholt. Es ist erst sein zweites Jahr in dieser Serie – umso beeindruckender ist dieser Erfolg. Sechs unserer Autos in den Top-10. Das ist genial.“

Audi Leiter DTM Dieter Gass: „Es war ein gutes Rennen für Audi. Dass wir drei Autos in die Top Vier gebracht haben, und das mit unterschiedlichen Strategien, spricht für unseren neuen RS 5 DTM. Auch der Sieg wäre möglich gewesen, aber Marco Wittmann war an diesem Wochenende extrem stark – Glückwunsch an ihn, vor allem aber an unsere Jungs. Wir alle haben harte Wochen hinter uns. Auf diesem Ergebnis können wir aufbauen und freuen uns schon jetzt auf Oschersleben.“

Mercedes-Benz Leiter DTM-Management Wolfgang Schattling: „Unser Leistungsniveau war ganz und gar nicht da, wo es sein sollte. Es stimmte hinten und vorne nicht. Wir müssen uns an die Arbeit machen, damit wir in den nächsten Rennen besser aussehen.“
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