Vulkan-Ladies vermelden zwei weitere Neuzugänge

Koblenz/Weibern. Die Planungen für die Saison 2015/16 schreiten bei den Vulkan-Ladies weiter voran. Im Kader konnten nun die Neuzugänge fünf und sechs verzeichnet werden. Monika Odrowska und Birna Haraldsdottir wechseln zur Mannschaft von Koblenz/Weibern.

Monika Odrowska spielt derzeit beim norwegischen Handball-Club aus Levanger. Die gebürtige Polin ist 27 Jahre alt und Rechtshänderin. Sie ist eine Wunschspielerin von Trainer Caslav Dincic gewesen und soll auf der linken Rückraumposition spielen. Sich für Koblenz zu entscheiden, ist Monika Odrowska nicht schwer gefallen.

„Als ich zum Test hier war, habe ich mich sofort wohlgefühlt. Der Trainer hat mit mir gesprochen und erläutert, wie er das Team auf die kommende Saison vorbereiten will“, sagt sie. „Er möchte keine Individualisten, sondern eine Mannschaft formen, die zusammen viel erreichen kann. Das hat mich überzeugt. Selbst wenn Koblenz/Weibern absteigen sollte, werden wir in der Folgesaison alles dafür tun, um sofort wieder in die 1. Liga zurückzukommen“, ergänzt Odrowska. Sie erhält einen Vertrag für eine Saison, mit der Option zur Verlängerung. „Mit 1,79 Metern hat sie fast Gardemaß. Wir hoffen, dass Monika mit Barbara Laszlo und Birna einen schlagkräftigen Rückraum bilden kann“, sagt Peter Josef Schmitz vom Management der Vulkan-Ladies.

Birna Haraldsdottir wird vom schwedischen IK Sävehof zu den Vulkan-Ladies kommen. Die 21-jährige Isländerin verfügt über einen wuchtigen Wurf und ihre Position wird der rechte Rückraum sein. Für den aktuellen Club hat sie in der Vorsaison und in der aktuellen Spielzeit in der Champions League gespielt. Mit ihrem isländischen Verein Fram nahm sie zweimal am Pokal der Pokalsieger und einmal im Europapokal teil. Zudem steht sie im aktuellen Kader der isländischen Nationalmannschaft. „Wir sind froh, dass wir Birna verpflichten konnten“, sagt Jan Reuland, Sportdirektor der Vulkan-Ladies. „Von ihrer Wurfkraft werden wir mit Sicherheit profitieren“, ergänzt er.

Haraldsdottir erhält einen Vertrag für zwei Jahre. „Ich wollte schon immer in Deutschland spielen und Deutsch lernen. Das Probetraining hat mir sehr gut gefallen. Die Handball-Philosophie des Trainers deckt sich mit meinen Vorstellungen“, sagt Haraldsdottir. „Ich will mich in den zwei Jahren weiterentwickeln, denn ich verfolge hohe Ziele. Sollten die Vulkan-Ladies absteigen, ist das kein Problem. Wir formen ein gutes Team und steigen hoffentlich sofort wieder auf. Ich freue mich auf die Stadt und die kommende Saison“, ergänzt sie.

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